Schreib-Bloggade


Hallo Blogger, das Teil hier hat sich ja in nur wenigen Monaten mächtig entwickelt. So manche Erwartung hat sich nicht erfüllt, dafür sind andere weit übertroffen worden. Ich schaue jedenfalls beinahe täglich, was sich so wieder getan hat. Obwohl ich als Schwäbin ja nur scheinbar maulfaul, andererseits aber hinwiederum ausgesprochen mitteilsam bin, habe ich mich in letzter Zeit schreibend etwas rar gemacht. (Na ja, kommentiert habe ich doch das eine oder andere.) Ich habe also, was diesen Blog hier angeht, so etwas wie eine temporäre Schreib-Bloggade.

Der Grund: Ich schreibe gerade etwas Komplexeres: "Charleys Tunte beim Black Jack" heißt das Werk. Es soll am 9. Juni erstmals aufgeführt werden. Ein Drittel steht tatsächlich schon auf dem Papier. Die anderen zwei Drittel sind im Kopf gereift, zu Teilen auch schon skizziert und sollen bis Sonntag fertig werden.

Dann will ich nämlich studienhalber für vier Tage nach Berlin. Ich hab zwar das Programm für die (Theater-)Abende schon gebongt, aber wenn mir jemand noch den ultimativen Tipp gibt, könnte ich auch noch was umschmeißen. Was rausgekommen ist, werde ich dann denen, die es lesen wollen, mitteilen.

7 Gedanken zu “Schreib-Bloggade

  1. Liebe Luise!
    Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen! Ich hoffe, es folgen bald ausführliche Berichte, wie das Schreiben vorangeht, oder wie das Stück geworden ist!? Oder wie es in Berlin war?!
    Viel Spaß übrigens dort!
    C.

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  2. Hallo Claudia,

    ja ok. Ich mach das aber so, dass ich den Fortgang immer mehr mit Kommentaren schildere. Das fällt dann nicht so auf, weil die Kommentare ja nicht irgendwie groß aufscheinen wie ein Blog.
    Aber mir ist doch wohler dabei.
    Erstens ist alles beinander, was zusammen gehört.
    Zweitens liegt mir an einer gewissen formalen Zurückhaltung, wenn ich auch inhaltlich nicht immer so brav sein möchte.
    In dem Zusammenhang verweise ich auch darauf, dass ich die Beiträge, zu denen kein Kommentar kommt und die nach meiner Statistik weniger gelesen werden, dann auch irgendwann wieder lösche.

    Zum Stück kann ich sagen, dass in den letzten 24 Stunden der zweite Akt fertig geworden ist.
    Ich bin im ersten Drittel des dritten und letzten Aktes.
    Ich bin sehr gespannt, wie meine unmittelbare Umgebung die Sache aufnimmt. Es gibt wenig action, viele Monologstellen. Über manches freue ich mich jetzt schon, weil es mir gelungen scheint. Bei anderen Passagen bin ich noch sehr skeptisch. Wir werden auf jeden Fall das Ergebnis in Berlin diskutieren.
    Wenn meine Idee scheitert, habe ich immer noch zwei Soli im Repertoire. Aber daran wollen wir nicht denken.

    Danke für die Spaßwünsche.
    Das Programm verspricht Einiges.

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  3. Wenn Du Lust hast, komm doch am Montag um 20 Uhr zur Theater-Tafel im Theaterdiscounter. (www.theater-tafel.de) – Renate und ich sind auf jeden Fall auch da, da könnte man sich mal kennen lernen!

    LG, Sören

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  4. Herzlichen Dank für die Einladung.

    aber: Wenn wir Provinzler in eine der Metropolen (Berlin. Wien, Hamburg, Ruhrgebiet) fahren (was wir pro Jahr zweimal für rund fünf Tage machen), dann nicht zum Vergnügen, sondern um möglichst viel Theater anzusehen und dabei vielleicht Neues zu sehen oder auch den eigenenn Standort zu bestimmen.

    Da müsst Ihr Verständnis haben.

    Wir sind am Montag im BKA und schauen die „Cabinet-Preisträger on Tour 2007“. ;:)

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  5. Bedauerlich, dass der Aufenthalt in der Hauptstadt zum jetzigen Zeitpunkt bereits beendet sein dürfte. Andernfalls hätte ich Freikarten für „Berlin-New York“ offeriert, welches am Wochenende im Theaterforum Kreuzberg gegeben wird.

    Übrigens war mein Vorsprechen in bayerischen Gefilden leider nicht ausreichend früh beendet, als dass ich Neu-Ulm zum Vorstellungsbeginn hätte erreichen können. Es rührt und ehrt mich aber ausserordentlich, vermißt worden zu sein.

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  6. Liebe Esther,
    danke für Deine Offerte,
    aber tatsächlich haben wir ja selbst wieder Vorstellungen im eigenen Hause und müssen zurück.
    Was das Vermissen angeht: Wir hatten doch ein sehr angenehmes Vorsprechen. Das Du zu jung warst / bist für unsere Jackie, ist für Dich doch eher ein positiver Fakt – oder?

    Dir toi, toi, toi für Deine Vorstellungen!

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  7. Hi Leute,

    „Charleys Tunte beim Black Jack“ ist noch nicht ganz fertig. Aber – es wird schon dran gelernt.

    Berlin war einerseits riesig – bei dem Wetter…

    Andererseits wurden längst nicht alle Erwartungen erfüllt. Eine Erwartung allerdings wurde weit übertroffen.

    Von „Männergespräche“ im Renaissance-Theater hatten wir mehr erhofft.

    Auch „Verdammt lange her“ ist aus unserer Sicht enttäuschend.

    Die „Cabinet-Gewinner 2007“ im BKA haben in etwa gehalten, was man sich von ihnen versprochen hatte.

    Und wer in Berlin sehr, sehr gutes Theater erleben will (ich sag das mal so frei heraus und unverschämt), muss in die „Szenen einer Ehe“ in der Komödie (am Kurfürstendamm) gehen. Sowas Stimmiges! Eine tolle Spielvorlage (Ingmar Bergmann), hervorragend dramatisiert, in einer bewundernswerten Regie, in einer so absolut passend reduzierten Ausstattung… Und dann darf man einer Kollegin und einem Kollegen zuschauen, die einen einfach begeistern.

    Lest einfach auch die Stimmen auf der Seite des Theaters zu dieser Inszenierung.
    Da kann man jeden Satz unterschreiben!

    Hoffentlich raffen sich welche auf – und wenn, dann sagt, wie Ihr das seht.

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