Keine Lust


Da ist man schon geplättet, wenn man so liest, wie viele Ausnahme-Schauspielerinnen und -Schauspieler es gibt.

Zum Beispiel die Fernseh-Beilage des "Stern" hat seit Monaten Kolleginnen und Kollegen vorne auf dem Titel, die jeweils derartig in den Himmel gehoben werden…

Und viele davon beschreiben jeweils, wieviel mehr ihnen das Theaterspielen gegenüber dem Filmen gibt.

Alle, die da so groß abgefeiert werden, sind allerdings Akteure, die eben auch für Film und Fernsehen arbeiten.

Wer einfach das tut, was angeblich so viel mehr Spaß macht, nämlich Theaterspielen, und auf Film und Fernsehen verzichtet, kommt nie so groß auf den Titel oder überhaupt in die Blätter. Klar, sind ja auch Fernseh-Zeitschriften.

Jetzt wollte ich noch was zu den Theater-Zeitschriften schreiben, da verlässt mich die Lust. (Ja, ja weil die auch keine Lust haben, über mich was zu schreiben – das ist ja auch nicht wirklich prickelnd, das geb ich ja zu!.)

6 Gedanken zu “Keine Lust

  1. pegan

    Sehr geehrte Frau Dr. Häberle,
    ich werde sofort an die Theaterzeitschriften schreiben, dass es an der Zeit ist, einen Bericht über Sie, wie auch mich zu machen.
    Auch ich wurde noch nie auf eine Fernsehzeitschrift in den Himmel gelobt. Wohl aber in der Schwäbischen Zeitung.
    Ach das waren noch Zeiten. Da war ich noch auf dem unteren Kuhberg an der AdK. Und lebte in der Bessererstrasse, nachdem ich zwei Jahre meines Lebens in der Silcherstrasse verbracht habe.
    Ich kann heute noch keine Lebkuchen mehr essen.

    Es grüßt ergebenst
    Pegan van Pelt

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  2. Liebe Frau Pegan van Pelt,

    zunächst eine kleine Korrektur: Im Schriftverkehr bezüglich Reinald Grebe haben Sie mich noch korrekt mit Frau Professor angesprochen; hierorts bin ich nun zur Frau Doktor degradiert. Ich könnte heulen. Sie können das gerade noch einmal wettmachen, indem Sie tatsächlich an die Theater-Zeitschriften schreiben. Wegen des eingangs erwähnten Fauxpas plädiere ich allerdings an Ihr Gewissen: Halten Sie sich mit Forderungen bezüglich Ihrer Person noch zurück – das mit der Schäbigen Zeitung dürfte vorerst reichen.

    Es gibt noch Unterschiede

    Mit Dank für Ihr Verständnis und vielen guten Wünschen

    Ihre Luise Häberle

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  3. Verdammt, jetzt fällt mir noch was ein: Da war doch hier im Blog unlängst der Hilferuf eines Kollegen, der eine kleine Rolle im Fernsehen wollte. Einerseits möchte ich ihm noch die Lektüre meines Beitrags Diese blöde TV-Manie“ empfehlen. Andererseits könnte wir, Sie Frau Pegan van Pelt und ich, zusammen mit ihm eine Selbsthilfegruppe bilden. Wie hieß der Kollege noch? Ich erinnere einen markanten Glatzkopf…

    Wer das sonst noch liest und immer schon vergeblich irgendwo zu landen versucht (was partout nicht klappen will), der kann sich ja anschließen. Bei sieben haben wir einen Verein zusammen, können Gemeinnützigkeit beantragen, Sponsoren suchen und ähnliche sinnlose Aktionen starten.

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  4. Hm… ich versuche vergeblich bei (m)einem zukünftigen Ehegemalten zu landen (nicht daß es ihn schon gäbe!) – darf ich mittun?
    Vielleicht könnte ja ein Doppelfeature daraus werden: „Betrogen von Jahreshoroskopen: diese wunderbare Schauspielerin ist immernoch ohne Job und Mann!“

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  5. Welcher Kahlkopf wollte denn noch ins Fernsehen? Wenn wir den finden, dann sind wir, also Pegan, Du und ich mit ihm zusammen schon mal vier. Fehlen noch drei. Allerdings – das mit dem Mann, bei dem Du landen willst, das reicht nicht zur Gemeinnützigkeit. Alles andere könnte laufen… Claudia, solch ein Vereisleben ist ja auch Beziehungen anbahnend. Guck doch mal nach der Glatze …

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