Fett und gefährlich


Eine Gastspiel- und Studienreise führte nach Kiel, Berlin, Hannover, ins Ruhrgebiet und nach Frankfurt am Main. Die Strecke war gesäumt von Windradwäldern, die man rational nur gut heißen kann; optisch-emotional sehen sie scheußlich aus, so wie sie die Höhenrücken der Mittelgebirge dominieren. Auch sie sind Mahnmale unsere Energie-Gefräßigkeit. So richtig übel aber wird mir, wenn ich sehe, wie diese Wahrzeichen zweier Fastfood-Ketten dominieren. Gefühlt steht alle zwei Kilometer so ein Teil; scheinbar gibt es keine Raststätte, keine Ausfahrt mehr ohne Filiale der einen oder der anderen Klopskette.

Und kaum hab ich auf dieser Fahrt realisiert, wie sehr wir zum Burgerland geworden sind, fällt mir ein Zeitungsbericht auf, in dem als zweitgrößte Gefahr fürs Klima die Fleischproduktion genannt wird; weil dafür unendlich viel Landwirtschaftsfläche draufgeht (Futtermittelproduktion) und wegen der Abgase aus Wiederkäuern.

Und ich lese in der Süddeutschen vom 1. August 08 einen Artikel mit der Überschrift "Fett und gefährlich", Unterzeile: "Spektakulärer Beschluss: Der Stadtrat von Los Angeles untersagtFastfood-Ketten, neue Lokale zu eröffnen."

Auszüge des Artikels sind auch online nachzulesen.

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