„Machos, Memmen & Mimosen“ – 3 Tage vor der Premiere


So wenige Tage vor der Premiere ist auch wenig Zeit. Hier kurz, um was es geht in "Machos, Memmen und Mimosen" und dazu ein optischer Eindruck:

Machos, Memmen und Mimosen

Dieses komödiantische Musical (oder diese musikalische Komödie), vom Neu-Ulmer Theatermacher-Duo Claudia Riese / Heinz Koch geschrieben und 2004 uraufgeführt, wurde jetzt neu besetzt und neu inszeniert und kommt so nach vier Jahren wieder auf die Bühne.

Fünf Männer im Fitness-Studio, am Männertag, keine Frauen – da ist man ungeniert, muss den Waschbärbauch nicht einziehen, frönt der Illusion, bald einen Waschbrettbauch zu haben, nimmt als Kraftnahrung auch mal ne Flasche flüssig Brot zu sich und quasselt frech drauf los.

Paroli bietet allerdings die taffe Trainerin Lara Croft. Sie setzt das Quintett der sich manchmal als Machos und dann wieder als Mimosen präsentierenden Männer einige Male schachmatt, ja, knockt sie letztlich (vor allem mit einer absolut fulminanten Tanzdarbietung) ganz aus.

Wechselseitig kriegen Männer und Frauen ihr Fett weg. Mal in ziemlich krassen Sprüchen, mal aber auch in ziemlich treffende Sätze verpackt. An den Texten und Liedern, geboten von einer internationalen Besetzung (Deutschland, Österreich, USA), werden alle, männliche wie weibliche Besucher, ihre helle Freude haben.

2 Gedanken zu “„Machos, Memmen & Mimosen“ – 3 Tage vor der Premiere

  1. Der Ausspruch toi, toi, toi (zunächst norddeutsch, seit dem 19. Jh. belegt), der heute meist als Glückwunsch im Sinne von „Es möge gelingen“ verstanden wird, beruht auf einem Abwehrzauber gegen den Neid böser Geister. Um sie durch einen Glückwunsch nicht herbeizurufen, war es üblich, die Formel „unberufen“ hinzuzufügen und durch dreimaliges Ausspucken, Klopfen auf Holz oder ähnliche Handlungen die Schutzwirkung zu bekräftigen. Der Ausspruch „toi, toi, toi“ entstand als lautmalerischer Ersatz für das Ausspucken, das seit dem 18. Jahrhundert zunehmend als unanständig empfunden wurde. Auch heute noch wird er gelegentlich durch ein „unberufen“ und Klopfen auf Holz begleitet.
    Es kommt als möglicher Ursprung des Ausrufs auch eine dreimalige, verkürzte Nennung des Teufels in Betracht. Das Schwäbische Wörterbuch führt eine Redensart auf: „No kommt mer in ’s Teu-Teu-Teufelskuchen bey ihm“.
    Besonders am Theater hat sich der Brauch erhalten, so den Schauspielern Erfolg beim bevorstehenden Auftritt zu wünschen. Traditionell soll sich der Schauspieler dafür nicht bedanken, weil dies Unglück bringe.
    (Wikipedia)

    In diesem Sinne : Toi, toi, toi
    Quasselstrippe

    Liken

  2. Vielen Dank, liebe Quasselstrippe, für diesen Kommentar.

    Das Dilemma: Wir Schauspieler(innen) wissen, dass wir uns nicht bedanken (dürfen). Aber die meisten, die toi, toi, toi, wünschen, wissen das nicht. Und wir wirken dann immer leicht arrogant oder unhöflich, wenn wir uns „regel“-gerecht verhalten.

    Wir finden es schön, dass Du uns beobachtest und neben den Dreierspuck zur Premiere an und ernst. er wird helfen!

    Beste Grüße um die Ecke…

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s