„Schelm“-Streich gelungen


Hach, da bin ich aber wieder mal froh: "Hach, bin ich heute ein Schelm", der Heinz Erhardt-Abend, ging vorgestern prima über die Premieren-Bühne.

Zum Abschluss der laufenden Saison also eine Hommage an Heinz Erhardt, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Heinz Koch präsentiert Bekanntes und Unbekanntes, vorwiegend Heiteres des beliebtesten deutschen Entertainer und Humoristen der 50er und 60er Jahre, des Urvaters der Comedians, dessen Sprüche zum Teil Klassiker geworden sind.

Dabei will er Heinz Erhardt nicht kopieren (das geht nicht), aber an ihn erinnern, ihn auch mit einer weitgehend unbekannten Seite vorstellen, aber vor allem das Publikum herzlich über seine schöne Kunst hintersinniger Blödelei lachen, ihn selbst zu Wort ("Noch'n Gedicht") kommen lassen.

Ein wenig mischt mit Luise Häberle, das schwäbische alter ego (gibt es sowas?) der Theaterchefin Claudia Riese. Die Riese verkörpert da eine Schwärt-Gosch, die nach Kenner-Urteil weit und breit keinen Vergleich zu scheuen braucht.

Neu im Ensemble des Theater ist die Stuttgarterin Manuela Maric, erneut eine Künstlerin, die – wie so manche(r) andere – im AuGuS-T die erste Auftritts-Chance an einer Profi-Bühne bekommt, nachdem sie im Frühjahr an der Internationalen Schauspielakademie CreArte in Stuttgart ihr Diplom als Staatlich anerkannte Schauspielerin gemacht hat. Manuela Maric singt Schlager der 50er und 60er Jahre, passend zum Programm – hatte doch Heinz Erhardt in den Jahren seine größten Erfolge gefeiert, in der Zeit des Wirtschaftswunders.

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