Kleiner Gedanken-(Aus-)Flug nach Berlin


Außenansicht 2003

Außenansicht des Theaters im Jahre 2003

Natürlich nutze ich Google-Alert, zum Beispiel mit dem Stichwort "Theater". Da schwemmt so einiges an. Berliner Theater sind fast täglich im Alert. Und da hab ich aus verschiedenen Artikel was zusammen gepuzzelt.

Es geht ums Schlossparktheater (wo ich kurz vor dem Aus des Hauses noch "Novecento" erleben durfte). Didi Hallervorden hat es gekauft, betreibt es als (sein zweites) Privattheater (hat ja auch noch die alten "Wühlmäuse").
Mich interessiert das – wegen der "verwandtschaftlichen" Verhältnisse; natürlich sind es andere Dimensionen. Hallervordern begräbt 1,2 Millionen in dem Haus. Bei uns war es ein Viertel der Summe, die wir in unseren Kasten gesteckt haben. Aber für uns sind das gefühlte zehn Millionen – gemessen an dem was uns so "übrig" blieb. Egal, jetzt der Ausflug nach Berlin:

"Dass es die Privattheaterbranche nicht leicht hat, ist eine Binsenweisheit." (Sag ich doch auch, Anm. des bloggers). "Dieter Hallervorden, der im September das Steglitzer Schlosspark-Theater wiederbeleben wird, sprach kürzlich von einem 'Haifischbecken', wenn es um gute Stücke und Schauspieler gehe." (Gute Stücke sind für ein Theater in der Provinz nur mit viel Kampf zu bekommen, Anm. d. bloggers)
"Der neue Chef des Schlosspark-Theater wird zahlreiche Stars an die Bühne holen. Klaus Maria Brandauer wird kommen, Katharina Thalbach inszeniert zum Auftakt eine deutsche Erstaufführung." (Nicht mal Sternchen sind nach Neu-Ulm zu bekommen, geschweige den Stars, die kann man nicht mal mit hohen Gagen locken, Anm. des bloggers).
"Französische Dramatik soll der Schwerpunkt sein, moderne Extravaganzen wird es nicht geben.
Hallervorden dürfte mit seinem neuen Theater in erster Linie den Kudamm-Bühnen und dem Renaissance-Theater Konkurrenz machen. Auch diese Häuser setzen auf aus Film und Fernsehen vertraute Namen bei der Besetzung ihrer Produktionen.
Auf drei Säulen ruht Hallervordens Theatermodell: Koproduktionen, Gastspiele und Eigenproduktionen. Als Kooperationspartner nannte der 73-Jährige die Hamburger Kammerspiele, das Deutsche Theater in Göttingen und das Anhaltinische Theater in Dessau

Außenansicht 2008

Außenansicht des Theaters 2008

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