Irgendwie bringt’s das web 2.0 schon


Die Fachwelt fragte und fragt uns, was ein kleines Theater wie uns dazu bringt, so aktiv im Internet zu sein, wie wir es nun mal sind.
Um da mehr zu erfahren, waren wir als Referenten auf die "stART.09" nach Duisburg eingeladen, auf der Kulturmanager und Künstler verschiedenster Bereiche erstmals bei einem Kongress die Möglichkeiten und Grenzen des Internet für Kulturbetriebe ausloten wollten.

Wir haben nun ja wirklich eine ganze Menge an Aktivitäten. Eine sehr wichtige Aktivität ist das Besucher-blog, auf dem das Publikum kommentieren kann, was ihm am Theater und seiner Arbeit gefällt oder missfällt. Derzeit dürfen wir uns über erstaunliche Kommentare zu unseren beiden gerade auf dem Spielplan stehenden Stücken freuen. Am Wochenende gab es wieder zwei neue Einträge zu "Die 39 Stufen", die wir hier zur Kenntnis bringen möchten:

"Glückwunsch! Grandiose Inszenierung – genauso muss kleines Theater sein – von den Einfällen und Schauspielern leben!

Oliver und Barbara"

2. November 2009 13:33

"Phantastische schauspielerische und organisatorische Leistung. Man hätte nichts besser machen können. Gigantisch, wie die verschiedenen Charaktere von einunddenselben Schauspielern so amüsant und glaubwürdig dargestellt wurden. Es war eine supertolle Vorstellung und wir waren sehr traurig über den verhaltenen Applaus des Publikums. Die Schauspieler haben alles gegeben und hätten Standing Ovations verdient. Wir schämen uns ein bisschen, dass wir nicht einfach den Anfang gemacht haben…
Wir kommen wieder!

Sascha & Heike aus Reggitown"

2. November 2009 13:35
Bleibt anzumerken: Wir sind gar nicht so, "wie ein kleines Theater sein muss", sondern spielen das Stück "vom Blatt", genauso, wie es die "Großen" auch spielen.

T.: Die nächsten beiden Vorstellungen sind übrigens Freitag und Samstag, 06. und 07. November um 20 Uhr im Großen Haus des AuGuSTheater Neu-Ulm.

Interessant sind auch die neuartigen Info-Tools von Zooners, die sehr viel Interaktion zu lassen. Diese innovative Idee eines jungen Teams aus Wien nutzt außer uns praktisch kein Theater in Deutschland. Schauen Sie doch einfach mal auf diese Seite, bitte. Auf der Card zu "Mörderkarussel" findet sich dieser Eintrag:

aubergine 25.09.2009/14:01 "Das klingt ja nach einem spannenden, unterhaltsamen Abend. Schon alleine die Bilder machen Lust auf mehr!"

Wir berichten weiter.

2 Gedanken zu “Irgendwie bringt’s das web 2.0 schon

  1. Das kannste laut sagen – und bezahlt im monetären Sinne, macht es sich nicht, weil wir nix verkaufen, was dann ins Haus kommt.

    Sehr erhellend ist da zum Beispiel dieser blog-Beitrag:
    http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/11/03/wie-verkaufen-sie-kundennutzen/

    Den aber wiederum hab ich gefunden, weil ich web 2.0 stark nutze.

    Und, lieber Sören, wieder besetze ich gerade mit zwei Kolleginnen, von denen ich die eine aus theaterblogs.de gut zu kennen glaube und deswegen direkt angesprochen habe; die andere hat sich (wie etliche andere) aufs Inserat in theaterjobs.de beworben.

    Bei der Gelegenheit: Eure neuen Maßnahmen bezüglich Inserieren sind positiv.

    Beste Grüße
    die Gute Luise

    Liken

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