Nervensägen (Theatermachen 5)


Jetzt kommt wieder die gesegnete Zeit: Ziemlich vielen fällt ein, sie müssten noch was für Silvester organisieren – und rufen an oder mailen, um Karten zu reservieren. Ohhh! Wenn sie dann erfahren, dass beide Vorstellungen ausverkauft sind, dann rasten aber einige schier aus. Was das für eine Sache sei? Eine Sauerei? Wieso haben wir davon nicht erfahren?

Der Vorverkauf hatte Mitte Oktober begonnen. Dieser Termin war schon ab Juli, nach den ersten Anfragen für Silvester, im Internet eingestellt. Er stand schon auf zwei gedruckten Spielplänen, die man per Post regelmäßig zugeschickt bekommen oder an den einschlägigen Stellen mitnehmen kann. Der Vorverkaufsstart war per Newsletter an rund 1300 Abonnenten bekannt gemacht worden und in der Zeitung waren zwei (von uns bezahlte) Inserate. Auf der Fanseite von Facebook war der Vorverkaufsbeginn anonnciert und getwittert wurde er auch. Zudem ist das unser 16.s Silvester mit je zwei Vorstellungen. Es lief nie anders und Anfang Dezember gab es immer nur noch Restkarten.

500 Menschen haben auch ihre Karten bekommen. Aber wir sind schuld, dass nicht alle Interessenten vom Vorverkauf erfahren haben. Manchmal macht es echt Spaß, das Theatermachen.

2 Gedanken zu “Nervensägen (Theatermachen 5)

  1. Claudia

    Das scheint ein allgemeines Problem zu sein! Auf dem Schiff bekommt jeder Passagier morgens eine Bordzeitung an die Tür geklemmt, in der u.a. auch das Abendprogramm steht, außerdem bekommt man die Information, wenn man den Fernseher einschaltet automatisch auf dem Startkanal, dazu kommen noch eine Durchsage am Abend und die bordeigene TV-Sendung, die ebenfalls darüber informiert und dennoch gibt es Menschen, die voller gerechter Empörung fragen, wie sie denn erfahren sollen, was wann läuft!?

    Vielleicht ist es aber auch ein Problem der medialen Überpräsenz. Man bekommt tagtäglich so viele Informationen, daß schon nicht mehr sortiert, sondern nur noch „Ach schon wieder so ein Flyer!“ gedacht wird und damit auch wegsortiert, was einen eigentlich interessieren könnte…?

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  2. Kaum noch jemand hört zu! Ein auch unter SchauspielerInnen imm mehr um sich greifendes Hauptübel. Viele hören überhaupt nicht zu. Die meisten hören selektiv. So redet man permanent aneinander vorbei. Wer gleichzeitig MP3-Player, TV und PC laufen hat und dabei noch telefoniert – der muss zu sein! Zugedröhnt.

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