Ich wäre so gern Patientensprecher


Das ist eine Zeit! Koch tritt zurück, Köhler tritt zurück, Politiker (!) fordern für Lena das Verdienstkreuz, weil sie „gesiegt (!) , das (Vater-)Land gerettet (!) hat (dabei kann man das Ding erst mit 40 kriegen und für andere Leistungen als berufliche Cleverness), womöglich tritt Klose zurück, Frings wird reanimiert, Löw entscheidet nicht, setzt Sondertraining an und lässt vor allem die Stürmer Mountainbike fahren, Klitschko lässt den Bart wachsen, der Raab lässt wieder seinen „Zuschauer der Woche“ wie weiland bei der Vivavision etwa 50 Zentimeter über der Fußleiste aus der Studio-Rückwand glotzen, Guido will dabei den Auftakt machen (wenigstens bei einem Remake Nummer 1 werden) – ich lass jetzt hier Raum, damit Ihr was einfügen könnt.

Gut! Das fällt alles unter die Rubrik: „Neues aus der Anstalt“. Ich plädiere für einen sofortigen „Brennpunkt“, „Heute“ und nach der „Tagesschau“, mit Priol und Schramm (solange er noch nicht zurückgetreten ist), mache mich außerdem stark für Hader und Pelzig.

Lieber Urban, ich mach auch vorübergehend den Patientensprecher. So wie in diesem Land so manche(r) seinen Job macht, so gut bin ich längst. Ich wollte nie ins Fernsehen – aber Patientensprecher, das wär ich zu gern. Da käme ich endlich mal nah ran an all‘ die, denen ich schon lange die Meinung geigen wollte. Ich hab gedient, in Rente geh ich demnächst auch, nur den Arm lass ich mir nicht abhacken. Und wenn mich jemand tritt, ich trete nie zurück.

Posted via email from augustheater’s posterous

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