Wider den Sandmann, der die ??lkanne schwingt


„Nein, schlaft nicht, w??hrend die Ordner der Welt gesch??ftig sind!
Seid mi??trauisch gegen ihre Macht,
die sie vorgeben f??r euch erwerben zu m??ssen!
Wacht dar??ber, da?? eure Herzen nicht leer sind,
wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird!
Tut das Unn??tze, singt die Lieder,
die man aus eurem Mund nicht erwartet!
Seid unbequem, seid Sand, nicht das ??l im Getriebe der Welt!“

Dieses Strophe aus einem Gedicht von G??nter Eich, l??sst mich fragen: Wer oder was ist „die Welt“? Ihr, K??nstlerInnen, die Ihr beim Lesen der Zeilen des Dichters genickt und?? der letzten Zeile besonders heftig zugestimmt habt – wer, glaubt Ihr, ist „das Getriebe“? Sind wir uns sooo einig, wer wir sind und wer die anderen, denen wir Sand sein sollen? Ist die H??lle tats??chlich da drau??en? Ich mag?? auch die Lieder ganz und gar nicht singen, die so mancher von mir erwartet, der sich selbst zu gern als Sandmann geriert, tats??chlich aber ein ??lkanne-Schwinger ist. Capisco?

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