Qype: AuGuSTheater Neu-Ulm in Neu-Ulm


Neu-UlmFreizeitTheater & Kabarett

AuGuSTheater heißt ursprünglich: Autonomes Goethe und Schiller Theater. Das Autonomes kann aber auch heißen: Außergewöhnliches, Autarkes oder Ausgezeichnetes. Wobei die Macher auf Auszeichnungen nicht warten (aber schon eine bekommen haben).

Vom Theatermacher-Duo Claudia Riese und Heinz Koch 1994 gegründet, hat sich das AuGuSTheater Neu-Ulm inzwischen einen Ruf erarbeitet, der regelmäßig Besucher aus der ganzen Region zwischen Stuttgart und Augsburg, zwischen Aalen und Bodensee (Bregenz) in das Haus an der Silcherstraße in Neu-Ulm lockt.

Dort erlebt Publikum zeitgemäßes Theater mit und zu aktuellen Themen in originellen Produktionen. Unter dem Motto „Gemeinsam etwas erleben“ bietet das AuGuSTheater Neu-Ulm intelligente Unterhaltung.

Das Theater leistet für seine Verhältnisse (kleinster Etat der Profi-Theater in Bayern) Erstaunliches: mindestens vier neue Stücke pro Jahr, darunter viele Uraufführungen von Werken bekannter und unbekannter Autoren; die Bühne wählt häufig Stücke aus, die eher an bedeutend größeren Theatern gespielt werden, wagt sich auch an aufwendige Musicals, spielt neben guten Komödien auch sehr literarisches Theater und vor allem pfiffige Eigenproduktionen.

In jedem Falle werden Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum engagiert – Darsteller, Regisseure, musikalische Leiter, Choreographen.

Zu Theatermacherin Claudia Riese:

staatlich geprüfte Schauspielerin und Musical-Sängerin, aber auch: Regisseurin, Autorin, Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie ist zudem Co-Intendantin, was vor allem umfangreiche Verwaltungs-Aufgaben einschließt. Die Riese ist der Publikumsliebling der Region. Ihre professionelle Bühnenlaufbahn begann sie als Teen und durfte vor kurzem das 30jährige Bühnenjubiläum feiern. Sie fühlte und fühlt sich dem regionalen Publikum verbunden. Ausflüge in die TV-Szene sind legendär, haben ihr aber letztlich nichts bedeutet.

Theatermäßig gibt es praktisch kein Wasser, mit dem sie nicht gewaschen wäre. Sie war die„Lola Blau“ im berühmten Kreisler-Musical und das „Gretchen“ im „Faust“, hat „Marlene“ (von Pam Gems) gespielt, die „Stefanie“ in der „Kaktusblüte“, die „Katharina“ in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“, die „Miss Looma“ in „Sex – aber mit Vergnügen“ (von Franca Rame und Dario Fo) und viele andere Frauen-Rollen.

Inszeniert hat sie: diverse Musicals (u.a. „NonnSense“, „Hot Stuff“ oder auch die „Sekretärinnen“), Komödien wie „Kaktusblüte“, „Ganze Kerle“ oder auch „Schnüffler, Sex und schöne Frauen“ (auch das nur eine Auswahl). Das AuGuSTheater hat bisher drei Stoffe „klassischer“ Autoren gespielt, und da hat jedes Mal Claudia Riese Regie geführt: bei Schillers „Die Räuber“, bei Dostojewskis „Enthüllungen aus dem Kellerloch“ und – bei Goethes “Faust I”. Da hatte sie es verstanden, dem künstlerischen Ganzen dadurch einen besonderen Stempel aufzudrücken, dass Künstler verschiedener Sparten einbezogen wurden: Per Landesstipendium wurde Tobias Wahren gewonnen, die Schauspielmusik zu komponieren; als Bühnenbildner wurde der Bildhauer Oliver Braig verpflichtet, der effektvoll mit Großplastiken arbeitete; für die Hauptrollen schuf Monika Kahle ein Ensemble toller Kostüme; und Cathy Krummenacher bereicherte mit ihren Tänzern das „Faust“-Ensemble an entscheidenden Stellen, zum Beispiel in der „Walpurgisnacht“.

Zu Theatermacher Heinz Koch:

Von Kindsbeinen an Bühne-affin – Handpuppenspiel, Schülertheater, kabarettistische Jugendsünden – im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts mündete das konsequenterweise in eine berufliche Bühnenexistenz (wobei ich einen langen Anlauf genommen und zwischenzeitlich diverse andere Berufsfelder mit Erfolg beackert hatte). Nachdem ich in intensiver Ausbildung die fachlichen Qualifikationen erworben hatte, habe ich die geforderten Prüfungen (für Bühne, Film und Fernsehen) abgelegt, entschied mich aber für die selbstständige, freie künstlerische Arbeit, hab ein Theater gegründet und bin seit Jahren im eigenen, festen Haus als Theatermacher Allrounder: Regisseur, Darsteller, Dramaturg, Autor, aber auch PR-Manager, webmaster, Techniker und Kartenabreißer. Rollen und Regie-Arbeiten sind (in Auswahl) auf seiner website aufgelistet http://theater-neu-ulm.de/cmsroot/heinz-koch/

Er sagt über sich: „Mich füllt aus: Theatermacherei im weitesten Sinne – wozu gehört: kreieren, inszenieren, spielen, Zukunft, Personality, Denken, Gesellschaft, Politik, Schreiben, Unternehmenstheater, Regie-Arbeit, Theater spielen, social web, web 2.0. Meine Spezialgebiete: Regie führen, Darstellen, Dramaturgie, Schreiben, Öffentlichkeitsarbeit, Community-manager (web 2.0, social media)“

Die heutige Zeit verlangt allen Menschen höchste Flexibilität ab. Kurzfristig planen, schnell auf aktuelle Ereignisse reagieren können, kleine Teams, flache Hierarchien, Innovationsfähigkeit und -bereitschaft – das ist gefragt. Das AuGuSTheater entspricht diesem Profil. Da alles künstlerische Handeln auf die Wünsche und Bedürfnisse des Publikums ausgerichtet ist, hat sich das Theater trotz der für künstlerische Aktivitäten schwierigen Zeiten etablieren können. Das wird aus Publikumsmeinungen deutlich, die unlängst in dem Statement gipfelten: „Das AuGuSTheater ist ein Juwel für Neu-Ulm.“
Mein Beitrag zu AuGuSTheater Neu-Ulm – Ich bin augustheater – auf Qype

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