Düsseldorf ist überall


„Düsseldorf: Millionen für die Hochkultur, Groschen für die Off-Szene“ titelt Axel Kopp den jüngsten post in seinem blog „für eine wahre, schöne und gute Zukunft“. Einleitend heißt es da: „Als ich im Dezember 2011 frisch hierher gezogen bin, lief gerade die ‚Dein Düsseldorf‘-Kampagne der Stadt. Darin hieß es ‚Düsseldorf ist Altstadt und Altbier, schickimicki und oberflächlich, spießig und langweilig – wirklich? Alles nur Klischees. Düsseldorf ist viel mehr!‘ Das ist richtig. Düsseldorf ist mehr. Aber“

Ich poste jetzt nicht den ganzen Beitrag. Den könnt Ihr hier nachlesen. Und wahrscheinlich könnt Ihr alles unterschreiben, was da berichtet wird. Flankierend unsere kleine Story auss der Provinz:

Düsseldorf ist überall! Als wir nach Neu-Ulm gingen, hatte das gerade mit 600.000 Euro Pleite gegangene Theater allein von der Stadt 280.000 D-Mark Subvention bekommen (was offenbar nicht ausreichte). Wir bekamen in den zwei Anfangsjahren erst einmal gar nichts, weil man sehen wollte, “was die Neues bringen”.

Neues? Ohne Unterstützung? Wie viel Publikum will denn Neues? Ob Rock oder Klassik – alle wollenbei Konzerten immer die alten Schinken hören, neue Kunst im Museum ist Minderheitenprogramm, und im Theater? Keine Experimente!

Wir haben den Spagat geschafft: ein Drittel weniger Subventionen als die Vorgänger, keine Pleite und einiges Neue gewagt. Aber so richtig toll Theatermachen – is nich! Will man vielleicht auch nicht ????

Jetzt bauen wir ne neue Hütte. Ein Abenteuer allererster Güte.