Vorfreude auf zwei Premieren hintereinander


Am Freitag, 09. Mai hat Premiere „Rangel-Rungel-Ringelstern. Ich küsse jeden Morgen natz“ und am Tag  darauf, am Samstag, 10. Mai ist die Uraufführung von „Das Klassentreffen. Geschichten, die das Leben schrieb“. Auf beides freuen wir uns arg. Ganz besonders aber wird „Das Klassentreffen“ werden, weil da Theaterchefin Claudia Riese das Publikum sicher wieder hinreißen wird.

„Rangel-Rungel-Ringelstern. Ich küsse jeden Morgen natz“ ist ein humorvolles Sammelsurium – ein wenig wie poetry slam: Dichter ja, aber kein -Wettstreit.Auch Dichter sind manchmal nicht ganz dicht. Sogar die Fürsten unter ihnen, wie Goethe, blödeln zuweilen und kommen einem komisch (vor). Das zeigen wir Ihnen, da werden Sie Spaß haben. Wir präsentieren Gereimtes und Ungereimtes, Respektloses von respektablen Geistern, auswendig Gelerntes und fix Extemporiertes, Musenküsse und Geistesblitze, Geklautes und Selbstverfasstes – einfach ein Humorvolles Sammelsurium zum Schnäppchenpreis.

Da können Sie bedenkenlos die Katze im Sack kaufen. Schnappen Sie sich blind dieses Super-Angebot: Komische Reime von Meistern wie Morgenstern und Ringelnatz, Erhardt, Roth und was sonst noch im Wilhelm Busche ist; bissigen Humor und Zorniges mit Biss von Kästner, Heine oder auch Tucholsky.

Die meisten dieser Werke von Mitgliedern aus dem Club der toten Dichter deklamiert der verkrachte Dichter Hinz von Kuntzt. Er droht auch immer wieder damit, Selbstverbrochenes zum Besten geben zu wollen, hat aber ansonsten die Aufgabe, launig durch den Abend zu führen und die Runde der Autorinnen und Autoren zu moderieren, die auf Einladung des Theaters live mit von der Partie sind und die blitzendsten Perlen ihrer Kunst vortragen werden.

Alles zusammen für schlappe 9,99 Euro Einheitspreis. Da kann man doch nicht meckern. Die Plätze werden nach dem Windhund-Prinzip vergeben: Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

„Das Klassentreffen“: Ach ist das spannend – sich nach all‘ den Jahren mal wieder zu treffen … Ein paar Lenze sind schon ins Land gegangen – nicht wahr? War da was? Was hat die da gemacht? Und da die – ist die tatsächlich im Sexworking-Business gelandet? Sind alle schon in den Wechseljahren? Oder ist wer noch beim Alten?

Der Johnny war doch gleich nach der Schule seinem Vater in dessen Heimat USA nachgezogen. Eine von uns hatte ihn mal in einer Las Vegas-Show im TV gesehen? Hat der drüben wirklich Karriere gemacht? Der soll ja nach all den Jahren auch zum Klassentreffen kommen und einen Live-Auftritt hinlegen. Da sind wir sehr gespannt.

Einige von uns haben ja vorweg gesagt, dass sie freimütig aus ihrem Leben erzählen wollen. Da sollen tolle Geschichten darunter sein. Sicher wird wieder einiges vom Pferd erzählt, klaro. Wir dürfen gespannt sein, ob unser enfant terrible, über die wir so viel in „BLÖD“ lesen durften, auch live tief blicken lässt? Und ob die – Ihr wisst schon – wieder mal Stories erfindet, dass sich die Balken biegen …?

Klassensprecherin Luise Häberle hat alles im Griff – und ein paar hübsche Überraschungen in petto.

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