Mehr Theater denn je


Hintersinnig und zum Lachen: „Sieben glitzernde Klunker“, versprechen Theatermacher Claudia Riese und Heinz Koch für die neue Spielzeit. Diese 7. Spielzeit im neuen Haus bringt sieben Produktionen

„Unser künstlerisches Bestreben ist es, nahe am Publikum zu sein, an seiner Erfahrungswelt, an dem, was Kopf und Herz der Leute im Parkett bewegt“, bringen es die beiden Theatermacher auf den Punkt und betonen: „Es darf auch gelacht werden.“ Darin treffen sich die Produktionen der Spielzeit 2018/2019, die Claudia Riese und Heinz Koch als „sieben glitzernde Klunker“ ankündigen. Der Mörder ist nicht immer der Gärtner. Sondern auch mal das Opfer, erfährt das Publikum in „Fünf Frauen und ein Mord“ von Gladys Heppleworth, einem Publikumsrenner, der zu Beginn der Spielzeit mit einiger Umbesetzung wieder aufgenommen wird. Nicht weniger pikant ist  die rabenschwarze Komödie „Zwei Frauen und eine Leiche“ von Patricia Melo, in der „Mordsweiber“ am 12. Oktober erstmals ihr Karussell von Lügen und Täuschungen illuster auf die Bühne bringen.

24-erstauffuehrung

Foto aus der Erstaufführung von „Frohes Fest“ in den Kammerspielen des Theater in der Josefstadt, Wien.

Das größte Stück mit sieben Akteuren startet am 9. November: „Frohes Fest. Eine schöne Bescherung“ von Anthony Neilson Die Bobbies Blunt und Gobbel, ein Duo à la Stan Laurel und Oliver Hardy, bereichern in dieser Verwechslungs-Komödie das Fest um einige Lacher. Eine musikalische Zeitreise durch die 30er und 40er Jahre bringt das Damentrio Swing Bell’s  mit „Sing, Sing S(w)ing“ im Stil der berühmten Andrew-Sisters auf die Bühne. An Silvester kann das Publikum den Jahreswechsel mit dem Programm „Olle Kamellen + Sahnebonbons“ unterhaltsam genießen. Für den 4. Januar ist das Stück „Liiiebe. Versuch’s doch mal mit meiner Frau“ geplant. Mit „Honig im Kopf“, bringt das Theater Neu-Ulm den bekannten Til Schweiger-Film auf die Theaterbühne, erstmals am 15. Februar.

„Alte Hasen“ mit frischer Passion:

40 Jahre (unglaublich?!) währt die künstlerische Zusammenarbeit von „Riese & Ko“. Überdauert hat ihre Theater-Passion,  in der Spielzeit 2018/2019 so frisch wie eh und je.  „Wir wollen die Zuschauer anregen, aus ihrem Alltag, ihren Denk- und Sehgewohnheiten, aus ihrer Routine aus- und in neue Welten einzusteigen. Sie sollen neue Perspektiven gewinnen, die Welt aus anderen Blickwinkeln betrachten“, nennen die Theatermacher ihre Intention.

Damit richten sie sich in dieser Spielzeit verstärkt auch an (15- bis 16jährige) Schülerinnen und Schüler. Mit Melanie Schmidt, der ersten am Haus festangestellten Schauspielerin, bietet das Theater Neu-Ulm an: das Solostück „Miriam, ganz in Schwarz“, ein Klassenzimmer-Stück.  Zu dem Stück gibt es für die Pädagogen auch begleitende Unterrichtsmaterialien. „Schulen können sich melden ( miriam-ganz-in-schwarz@online.de ) . Vor allem auch Hauptschulen“, laden Claudia Riese und Heinz Koch ein. „Besonders gut könnte ‚Miriam, ganz in Schwarz‘ den Ethik- und Religionsunterricht bereichern – geht es doch um Lebensfragen, die in dieser Altersstufe größte Bedeutung haben.“

Lehrkräfte oder als engagierte Elternsprecher*innen, die möglicherweise ein Gastspiel anregen können, sollten sich mit uns in Verbindung setzen.

 

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