Stücke bringen, die niemandem gefallen außer den Zuschauern.


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Was erwartet unser Publikum von einem Theater-Abend?

Schon der olle Goethe hatte das nämliche Problem und thematisiert es im
Vorspiel auf dem Theater“ („Faust I“).

Wir sind stets bemüht, die Publikumswünsche zu erraten, schon bei der Stückauswahl Treffer zu landen und dann gutes Theater zu machen.

Da trifft es sich gut, dass in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 11. Juni ein Interview erschien mit Hansjörg Schneider, Thomas Hürlimann und Charles Lewinsky, apostrophiert als  „die Säulen der Schweizer Literatur“.

Hürlimann sagt da:
„Schneider, Lewinsky und mich verbindet, dass wir noch richtige Stücke schreiben, mit Rollen für die Schauspieler. Und dass wir das Publikum in den Bann ziehen möchten.“ …

Und an anderer Stelle:
„Es geht bei Komödien nicht nur um die Kasse, es geht um die menschlichen Fährnisse. Die haben immer etwas Komödiantisches. Das Lustigste, sagt Beckett, ist das Leiden der andern. Der Mensch schaut sich selber zu. Seine Geschichte wird erzählt.   … Das moderne deutsche Theater ist viel zu ernst. Die Lust ist ihm abhandengekommen. Im Volkstheater – das haben wir drei begriffen – lebt sie noch.“

Lewinsky: Nur kommen dann am Volkstheater die Stücke heraus, die niemandem gefallen außer den Zuschauern.“

Beim Lesen dieser (und anderer) Passagen müssen wir heftig nicken.
Wir möchten richtige Stücke spielen und damit das Publikum in den Bann ziehen. Wir wollen die Theaterlust lebendig halten und Stücke bringen, die niemandem gefallen außer den Zuschauern.

schauspielkunst

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