Wir wollen doch nur spielen


Eingang zu "Blumen Weimar" - das "Refugium" erstreckt sich dahinter sehr weitläufig. Das Theater Neu-Ulm hatte aus freien Stücken in vorauseilender Verantwortung den Theaterbetrieb seit dem 14. März eingestellt. In der zweiten Maiwoche haben wir mit den Proben für das Stück begonnen, welches Mitte September die neue Spielzeit eröffnen soll. Nachdem in dieser Woche der …

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Maulen angesichts der Schlaumeierei


Wieder neu entdeckt: Wir Theatermacher*innen sind mindestens so schlau wie die weitaus (weitaus) höher dotierten "Kultur"-Minister. Aber: Was wir an guten Ideen und Konzepten zu deren Realisation haben, wird von den Hochdotierten unter wiederholtem Ableiern wohlfeiler Lobes-Litaneien abgeblockt. Ein paar Befehle zum Öffnen haben sie laut Artikel (>>> hier <<< zum Nachlesen ) in der …

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Das Chaos lieben lernen


Manchmal wird man ganz unverhofft an seine Vergangenheit erinnert - so wie wir heute per Seite-3-Geschichte in der Süddeutschen Zeitung über Herrn Fernengel, einen Ex-Filmregisseur und Ex-Lehrer, der nun seit zwei Jahren ein Antiquariat in Berlin hat, Winsviertel, Prenzlauer Berg, Immanuelkirchstraße, schräg gegenüber der Nummer 29, in der heute eine Weinhandlung betrieben wird. "In anderen …

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Corona-time: Heinz kocht


Wenn wir in Corona-Zeiten nicht in unserer Küche, sondern live in Eurem Wohnzimmer auftreten sollten, könnte das Programm mit dem schönen Titel “Heinz kocht” so beginnen:Sie haben sich für den heutigen Abend Theaterleute eingeladenIch frag jetzt nicht warum.Aber Sie werden schon sehen, was Sie davon haben.Die Theater spielen hauptsächlich Faust.Jedes Jahr führt Faust die Charts …

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„Eh ich’s vergesse…“ Memoiren eines Nobody (Fragmente: 11)


Ich betrachte die jetzige Situation absolut nicht als ‚Endspiel‘. Manchmal geistern Ideen um mich rum von "Underground"-Theater, von armem Theater à la Grotowski, von einem vom shutdown gebeuteltem Bügel-Brettl nach überstandenem lockdown. Es bewegt mich auch angesichts der völlig unzeitgemäßen Szenarien in den TV-Filmen die Frage: „Was denn spielen, wenn ‚alles endlich wieder vorbei‘ ist?“ Leergefegte …

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Der Sohn des Jahrhunderts


“M. Der Sohn des Jahrhunderts” von Antonio Scurati. Ein Brocken! Im wahrsten Sinne dees Worte: 800 Seiten, Hardcover. Schwer aber auch von Inhalt her. Nach vielen Tagen bin ich, eine Schnell-Leseratte, erst auf Seite 295. Und da finde ich eine Passage, die mich - wie andere in dem Buch - lange innehalten, nach-sinnen, auch denken …

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