Claudia-Riese


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Presse und Publikum über die Schauspielerin, Regisseurin und Ausstatterin Claudia Riese

Spezielle Fotogalerie

Rollen (Auszug)

  • Luise Häberle und vier weitere Rollen in „Das Klassentreffen“ von Roberta Facci
  • Wechselrolle in „3 Männer im Boot“ von Augusta Siebenschön
  • Frau Beh in „Über Männer“ von Xavier Durringer
  • Claudia (Frau Eins) in „Was Frauen wollen“ von Luise Häberle
  • Mitzi Cartright in „Ein Herz im Gepäck“ von Sam Bobrick
  • Molly in „Willis wilde Weiber“ von Helfrich / Leicht / Jordan
  • Christine Rieder in „Vermischte Gefühle“ von Richard Baer
  • Nathalie in „Venedig im Schnee“ von Gilles Dyrek
  • Lotte Kellermann „Frühstück bei Kellermanns“ von Ursula Haucke
  • Barbara Walters in „Versteh einer die Frauen“ von Matthias Stoltze
  • Arlene Miller in „Mörderkarussell“ von Sam Bobrick und Ron Clark
  • Annabella, Margret, Pamela in „Die 39 Stufen“ von John Buchan & Alfred Hitchcock
  • Luise Haeberle im „Heinz Erhardt-Abend“
  • Frau 1 in „Über Männer“ von Xavier Durringer
  • Stefanie in „Die Kaktusblüte“, Komödie von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy
  • Frau Durand in „Die Kaktusblüte“, Komödie von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy
  • Lucy in „Freundinnen“, Komödie von Maximilian & Pauli
  • Eva in „Alles nur aus Liebe“, Farce von Riese & Ko
  • Sylvia Kemmler in „Die Frau seines Lebens“ von Boris Pfeiffer und Felix Huby
  • Luise in „Otto und Luise: Ein Herz und eine Seele!“, Komödie von Claudia Riese
  • Gisela Hades in „Hot Stuff“, Musical von Frank Thannhäuser
  • Clio in „Schixen in the City“, Musical von Heinz Koch und Claudia Riese
  • Yana in „EiferSucht“, Drama für drei Faxmaschinen von Esther Vilar
  • Nr. 3 in „Sekretärinnen“ von Franz Wittenbrink
  • Marlene in „Marlene“ von Pam Gems
  • Ines in „Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza
  • Henriette in „Traumfrau verzweifelt gesucht“ von Tony Dunham
  • Schwester Maria Hubert in „Non(n)sense“ von Dan Goggin
  • Doris in „Die Eule und das Kätzchen“ von Wilton Manhoff
  • Doris in „Nächstes Jahr – Gleiche Zeit“ von Bernard Slade
  • Miß Loma in „Sex – aber mit Vergnügen“ von Franca Rame, Dario Fo und Jacopo Fo
  • Schlagerknalltüte in „Himmlischer Käse. Die Show“
  • Gretchen in Goethes „Faust“
  • Katharina in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“
  • Titelrolle in Kreislers „Heute Abend: Lola Blau“
  • die Sie beim „Loriot-Abend“
  • Frieda in Walsers „Der Abstecher“
  • Eva Braun in McDonalds „Gipfelkonferenz“
  • Elaine, Bobby und Jeanette in „Der letzte der feurigen Liebhaber“


Regie-Arbeiten
(u.a)

  • „Die Unterrichtsstunde“ von Eugène Ionesco
  • „Mann – sooo ein Theater“ von Tom Müller & Sabine Misiorny
  • „3 Männer im Boot“ von Augusta Siebenschön
  • „Enthüllungen aus dem Kellerloch“ von Fjodor Dostojewski
  • „Ein Herz im Gepäck“ von Sam Bobrick
  • „Haus, Frauen, Sex“ von Margit Schreiner
  • „Vermischte Gefühle“ von Richard Baer
  • „fast Faust“ von Albert Frank
  • „Helden auf dem Abstellgleis“, Eigenproduktion des AuGuSTheater
  • „Frühstück bei Kellermanns“ von Ursula Haucke
  • „Versteh einer die Frauen“ von Matthias Stoltze
  • „Mörderkarussell“ von Sam Bobrick und Ron Clark
  • „Hach, bin ich heute wieder ein Schelm“ DER Heinz Erhardt-Abend
  • „Novecento“ von Alessandro Baricco
  • „Ganze Kerle“ von Kerry Renard
  • „Die Kaktusblüte“, Komödie Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy
  • „Charleys Tunte beim Black Jack“, Farce in drei Akten von Heribert Benjamini
  • „Shirley Valentine oder Die hl. Johanna der Einbauküche“, von Willy Russell
  • „Alles nur aus Liebe“, Farce von Riese & Ko
  • „Klamms Krieg“ von Kai Hensel
  • „Otto und Luise: Ein Herz und eine Seele“, Komödie von Claudia Riese
  • „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, für kleines Ensemble von Alma Zorn
  • „Hot Stuff“, Musical von Frank Thannhäuser (Co-Regie)
  • „Machos, Memmen & Mimosen“, Musical von Heinz Koch (Co-Regie)
  • „Schixen in the City“, Musical von Heinz Koch und Claudia Riese (Co-Regie)
  • „Non(n)sense“ von Dan Goggin
  • „Schluß mit lustig! Ein Komiker packt aus“, Komical von Fitzgerald Kusz
  • „Faust I“ von J.W.v.Goethe
  • „Executor 14“ von Adel Hakim
  • „Liebe und andere Katastrophen“ (Comedy-Programm)
  • „Enthüllungen aus dem Kellerloch“ von Dostojewski
  • „Schnüffler, Sex und schöne Frauen“ von Tony Dunham
  • „Männerseelen. Port Authority“ von Conor Mc Pherson
  • „Erotisch? Aber ja!“ (Eigenproduktion)
  • „Heurige und Spätlese“ (Eigenproduktion)
  • „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ Revue übers 20. Jahrhundert


Schaffen als Bühnenbildnerin

  • In allen Produktionen seit Gründung des AuGuSTheater Neu-Ulm, ausser bei „Ladies Night“ und „Drei Mal Leben“;
  • Bühnenbilder für „Traumfrau verzweifelt gesucht“ und „Shirley Valentine oder Die hl. Johanna der Einbauküche“ im „Lore & Lay Theater Kiel“


Schaffen als Kostümbildnerin

  • Ausnahmslos in allen Produktionen seit Gründung des AuGuSTheater Neu-Ulm;
  • Kostüme für „Traumfrau verzweifelt gesucht“ und „Shirley Valentine oder Die hl. Johanna der Einbauküche“ im „Lore & Lay Theater Kiel“
SCHAUSPIEL / Claudia Riese steht seit 20 Jahren auf Ulmer BühnenAlles von der Pike auf gelernt Am Sonntag wird das Jubiläum mit einem Fest-Programm gefeiert

„Träume? Hab‘ ich eigentlich nicht. Ich glaube, dazu habe ich keine Zeit.“ Kein Wunder: Claudia Riese ist gerade mal 39, Mutter dreier Kinder, Schauspielerin und Theaterleiterin. Und in zwei Monaten wird sie Großmutter – ein Leben im Zeitraffer.

HELMUT PUSCH

Sie ist noch keine 40 Jahre alt und schon eine Ulmer Institution: Claudia Riese. In unzähligen Inszenierungen stand sie auf der Bühne. über ein Jahrzehnt lang im Westentaschen-Ensemble Theo Dentlers, seit einigen Jahren zusammen mit Heinz Koch im eigenen AuGuS-Theater Neu-Ulm.

„Ich war immer theatervernarrt“, sagt sie. Schon als Zwölfjährige war sie regelmäßig im Westentaschentheater, ihre größere Schwester Tine war damals mit Markus Dentler, dem ältesten Sohn Theo Dentlers, liiert. Claudia arbeitete bald mit, als Platzanweiserin, später an der Kasse, schließlich auf der Bühne. „Ich hab‘ da wie eine Elevin alles gemacht, hab‘ also Theater von der Pike auf gelernt.“

Und da war ja auch noch Thomas Dentler, der heutige Westentaschen-Chef, in den sich die 16-jährige Claudia verguckte. Sie wurde schwanger – mit 17. Die Prüfung zur Mittleren Reife stand vor der Tür. „Alle haben gesagt: Das schaffst du nie – Kind und Schule“, erzählt sie. „Und das hat mich gefuchst, ich wollte das Gegenteil beweisen.“ Sie tat es, wurde Mutter, bestand die Prüfung, machte gleichzeitig ihre erste Regieassistenz in der Westentasche, heiratete Thomas Dentler. Wenig später stand sie selbst auf der Bühne – in Christopher Frys „Ein Schlaf Gefangener“. Und noch einer stand damals das erste Mal auf den Bühnenbrettern in der Herrenkellergasse: Heinz Koch, der heute ihr Partner beim AuGuS-Theater ist.

Dort und im Fundus-Theater in der Deinselsgasse spielt sie regelmäßig, legte 1984 die Schauspielprüfung ab, arbeitete als Regisseurin. Ihr schlimmstes Erlebnis auf der Bühne? „Das war bei einem Gastspiel im Gsondheitsmuffel.“ Theo Dentler, der den Gsondheitsmuffel gab, sprang plötzlich im Text, ließ ganze zehn Seiten aus. „Ich habe mitgemacht. Nur, einige Sätze weiter merkte Theo, wo wir waren und ist wieder zurückgesprungen im Text.“ Der Albtraum jedes Schauspielers – „und das alles ohne Souffleuse, die konnten wir uns nie leisten,“ sagt Claudia Riese.

1994, nach dem Tod Theo Dentlers, kam der Bruch. Claudia Riese und Thomas Dentler trennten sich: privat und beruflich. Zusammen mit Heinz Koch gründete Claudia Riese das AuGuS-Theater. Der Name steht für Autonomes Goethe- und Schillertheater. Was das bedeuten soll? Nicht viel. „Wir brauchten einfach einen Namen für ein Gastspiel in Berlin“, erzählt Heinz Koch. „Hätten wir uns nur autonomes Theater getauft, dann wären die älteren verschreckt worden. Und als reines Goethe- oder Schillertheater hätten die Jüngeren wohl keine Lust auf uns gehabt.“

Seit drei Jahren hat das AuGuS-Theater eine feste Spielstätte im Neu-Ulmer Konzertsaal – und einen festen Zuschauerstamm. „Wir können uns nicht beklagen, meistens ist das Haus voll.“ Noch Träume? „Eigentlich nicht. Wir sind unsere eigenen Chefs, wenn wir etwas machen wollen, dann tun wir es“, sagt Claudia Riese. Und was die Schauspielerei angeht, strebt man im Hause nach anderen Zielen. Tochter Joana besucht die Schauspielschule in Berlin, Sohn Benjamin bereitet sich ebenfalls darauf vor und auf seine Vaterschaft. Was Claudia Riese mit 39 zur Oma macht.

Aber vorher wird erst mal der 20.Bühnen-Geburtstag gefeiert: Am Sonntag, 19 Uhr, im Cafe Brettle (Kohlgasse). Fürs Publikum gibt es ein Überraschungsprogramm und als Geburtstagsgeschenk freien Eintritt.

Südwest Presse, 31. März 1999

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