Die Anfänge des Mitspiels


"Muss ich da mitspielen?" So lautet oft die ängstliche Frage, wenn Newcomern unter den Theaterbesucher*innen Plätze in der ersten Reihe angeboten werden. Berechtigt. War es doch eine zeitlang Mode, Publikum auf die Bühne zu zerren oder anderweitig einzubeziehen. Spätestens nachdem das Fernsehen (und einige besonders freche "Künstler") das nachgeäfft und dabei allzu oft Menschen bloßgestellt …

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Mind the Gap – und die tolle Rolle guten Theaters


Das Publikum will gutes Theater sehen. Wir wollen gutes Theater machen. Alles klar! Alles klar? Schauen wir doch mal auf die aktuelle Diskussion zum Thema Film-Oscars. Da soll ja einiges reformiert werden. Aber: Oscars sollen auch in Zukunft verliehen werden. Im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 10. August 2018 findet sich dazu eine kommentierende Betrachtung …

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„Gutes“ Theater wollen alle, aber?


Die meisten Theaterbesucher*innen meinen, wenn sie sagen, sie hätten "gutes Theater" gesehen: "Es hat mir gefallen." Es hatte ihren Nerv getroffen, ihren Geschmack. Das Bühnengeschehen hatte sie angesprochen, das Gesehene sie irgendwie interessierte. Selbst die durchschnittlichen Rezensent*innen schreiben sogenannte Kritiken, indem sie unvoreingenommen (d.h.: ohne irgendwelche Vorkenntnisse) den Abend im Grunde nicht anders "mitnehmen" wie …

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Unser WIG: Gutes Theater machen


Macher sollten zwingend reflektieren, was sie machen. Auch Theater-Macher*innen. Theater kann man nicht einfach so vor sich hin machen. Helmut Mauró  rezensiert im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung (6. Juni 2018) die Anfang März erschienene Biografie der Ruth Hellberg und schreibt da unter anderem: Anlässlich des Todes der Hellberg (2001) hätten die Feuilletons gestaunt "über diese …

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Wahrheit verträgt keinen Kompromiss


Aber: Was ist schon Wahrheit? Angesichts so mancher aktueller Auseinandersetzung, ob es private Streitereien, gesellschaftliche Auseinandersetzungen oder auch kleine und größere Kriege sind, da greife ich auf die Schluss-Szene aus unserem Kabarett-Programm "Liebe & andre Katastrofen. Für Fortgeschrittene" zurück. Liebe Fortgeschrittene. Drei-Stufen-Modell Stufe 1: „Klare und deutliche Aussprache“ Stufe 2: „Einfache, unmissverständliche Sätze“ Stufe 3: …

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Eure Meinung ist gefragt


Kurz vor Ende der laufenden Saison präsentieren wir noch eine, die fünfte Premiere. Wer nicht alle Stücke sehen konnte, kann sich ein Bild machen per Einblick in die Publikumsstimmen. Besser kann man doch als Theatermacher kaum abschneiden. Also sollte man in dieser Weise weiterarbeiten? Wir sagen: Prinzipiell wollen wir so weiterarbeiten. Prinzipiell! Aber das eine …

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Objektiv? Ist nicht. Geht nicht.


Da arbeitet man viele Wochen lang. Und dann kommt eine(r) und lässt sich drüber aus. Voll subjektiv. Weil es Objetivität nicht gibt. Nur andere Subjekte sollten sich nicht bwie Objekte verhalten. Immer gut: Die veröffentlichte Einzelmeinung daraufhin zu prüfen, ob sie mit den eigenen Eindücken übereinstimmt. Die Augsburger Allgemeine rezensiert die "Wahnsinnsweiber" mit einer gewissen …

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