Objektiv? Ist nicht. Geht nicht.


Da arbeitet man viele Wochen lang. Und dann kommt eine(r) und lässt sich drüber aus. Voll subjektiv. Weil es Objetivität nicht gibt. Nur andere Subjekte sollten sich nicht bwie Objekte verhalten. Immer gut: Die veröffentlichte Einzelmeinung daraufhin zu prüfen, ob sie mit den eigenen Eindücken übereinstimmt.
Die Augsburger Allgemeine rezensiert die „Wahnsinnsweiber“ mit einer gewissen Empathie.
Die Südwest Presse behauptet, der Funke sei nicht übergesprungen. :
Und die Augsburger Allgemeine wiederum berichtet enthusiastisch von der Aufführung der „Wahnsinnsweiber“ in Nördlingen am 3. November:
Die (Neu-)Ulmer*innen hätten im Oktober neun Gelegenheiten gehabt, DAS bei uns im Theater zu erleben. Alle, die eine dieser Gelegenheiten genutzt haben, waren ähnlich angetan – bis auf eine Premieren-Besucherin, deren singuläres Nichtgefallen öffentlich und von vielen für bare Münze genommen wurde – weshalb sie wohl daraufhin die anderen acht Gelegenheiten dummerweise zum eigenen Schaden ungenutzt verstreichen ließen.
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Die Saison 2017 / 18 steht bis April


Optische Belege hier:

 

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Auf geht’s!?


Gegen Populismus hilft Bildung? Braucht es das Beherrschen von Kulturtechniken wie Lesen? Muss man das Zuhören-Können fördern?
Jetzt müssten wir zum Beispiel neue Formate realisieren, sowas wie „Die Sprechstunde“ auf den Spielplan nehmen. Oder das Programm „Die neue ZEIT“ wieder aufleben lassen. Gestern hätten wir unser grandioses Projekt „Der 9. November“ auflegen müssen und hätten die vier ursprünglichen Termine durch einen fünften anreichern können. (Das machen wir 2018, versprochen!)

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Mitunter muss Musenkuss sein


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Wenn man auf der Bühne leichtere Kost bietet, hat man es im Allgemeinen leichter, viel Publikum zu erreichen. Leicht hakt sich dieses Spektrum eines auch mit anderen Angeboten gespickten Spielplans fest. Das, was nicht so gängig daherkommt, wird gar nicht registriert – auch von denen nicht, die gern vom Bühnenkünstler Anspruchsvolleres (was immer sie darunter verstehen mögen) einfordern. Das Theater Neu-Ulm bringt seit über zwanzig Jahren (vorher schon als AuGuSTheater) kontinuierlich pro Spielzeit mehrere Produktionen, welche wirklich unkonventionell und daher – was den zu erwartenden Besucherstrom angeht – risikoreich sind. Weiterlesen

Eine Konzeption? Hatten wir immer!


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„Neu-Ulm braucht langfristig ein Theater!“ Das scheint nach der Sitzung des Stadtratsausschusses Bildung, Familie, Kultur (BiFaKu) Oktober 2016 klar zu sein. Jedenfalls war das die Aussage aller Fraktionen. Wir, das Theatermacher-Duo „Riese & Ko“, hatten ja Anfang 2014 die Alternative skizziert „Braucht Neu-Ulm langfristig ein Theater? Oder braucht Neu-Ulm langfristig kein Theater? Kann Neu-Ulm sich langfristig kein Theater leisten?“ Das hatten wir im Grunde als rhetorische Frage verstanden wissen wollen – sind wir doch der Ansicht: Eine Stadt wie Neu-Ulm braucht langfristig ein Theater. Aber wir hatten die Alternativen nicht nur zum Schein aufgeführt. Wäre die Antwort des Stadtrates dahingehend ausgefallen, dass Neu-Ulm langfristig kein Theater braucht oder sich kein Theater leisten kann, hätten wir – zwar mit mehr als einer Träne im Knopfloch, aber verständnislos nickend – unser Theater binnen drei Jahren abgewickelt und als Duo „Riese & Ko“ ohne feste Spielstätte überall gespielt, inszeniert  sowie unkonventionelle Ideen geboren und realisiert, wo man uns hätte haben wollen. Weiterlesen

Fulminanter Start in die Saison


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Das Theater Neu-Ulm hat (nach der Vorsaison mit den fünf Shows von „Die geheimen Leben von Henry und Alice“) zum Start in die Saison 2016 / 17 eine für seine Verhältnisse wahnsinnig ereignisreiche Woche hingepfeffert: mit drei Gastspiel-Kooperationen und der ersten „richtigen“ eigenen Premiere (Neu-Inszenierung) der neuen Spielzeit.
 

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Sommer-Theater-Special in Neu-Ulm


Am zweiten Juli-Wochenende startet das Theater Neu-Ulm ein Sommer-Theater-Special: bis Anfang August vier Wochenenden mit fünf verschiedenen Stücken.

imagesEs beginnt am Samstag, 9. Juli (20 Uhr) mit einer Impro-Show, bei der das Theater mit den Showbuddies kooperiert.

Am Tag darauf, Sonntag, 10. Juli gibt es die Welt-Uraufführung von „Von Calliope wild geküsst. Literatur-Guerilla-Aktion“, eine innovative Idee der Neu-Ulmer Theater-Macher. Die Bühne hat Autorinnen und Autoren der Region eingeladen, für diesen Abend eigens Stories zu erfinden, bei denen aus „Stellen“ bekannter Werke immer deren erster Satz verwendet und die im Übrigen frei erfundene Kurzgeschichte im Stil der „Beklauten“ Literaten verfasst werden muss. Als Vorlage dienen Werke von Christine Brückner, Rafik Schami, Timur Vermes, Salman Rushdie, Uwe Tellkamp und Richard David Precht. Dem Ruf gefolgt sind und als „Raub-Dichter“ agieren: Fee Katrin Kanzler, Joerg Neugebauer, Roberto Benjamini, Corina Wagner, Bernd Rindle. Ein sechster Literatur-Guerillero darf und kann sich noch melden (Theater-Telefon: 0731 55 34 12). Das Publikum hat übrigens die Chance, jeweils herauszufinden: Was ist Original, was Fälschung? Zu gewinnen ist jeweils ein Werk eines „Raub-Dichters“, alternativ eine Flasche Wein. Musikalische Begleitung: Marei „Alphornsusi“ Richter. Die Vorstellung beginnt um 18:30 Uhr und wird um 20:30 Uhr beendet sein, so dass Fußballverrückte das EM-Finale sehen können.

Fünf Mal wird geboten: „Liebe & andre Katastrofen.FF“. Hier wird vor allem in den Soli von „Luise Häberle“ (Claudia Riese) und „Oberstleutnant von Kellerhusen“ (Heinz Koch) Aktuelles kabarettistisch aufgespießt. Die Termine: Freitag, 15. Juli (20 Uhr), Sonntag, 17. Juli (19 Uhr), Freitag, 22. Juli und Samstag, 23. Juli (jeweils 20 Uhr) sowie Sonntag, 6. August (19 Uhr).

Am Freitag, 29, Juli und am Samstag, 30. Juli (Beginn immer 20 Uhr) wird wegen großen Erfolges noch mal aufgenommen: „Mondscheintarif“ von Ildikó von Kürthy, gespielt von Clarissa Hopfensitz.

Den Abschluss dieses Sommer-Theater-Specials macht Bernd Lafrenz. Der Shakespeare-Solo-Komödien-Crack tritt auf Einladung des Theater Neu-Ulm (bei hoffentlich gutem Wetter) im Innenhof des Edwin-Scharff-Museums am Petrusplatz auf (bei widrigem Wetter: im Theater Neu-Ulm). Er zeigt sein Erfolgsstück „Ein Sommernachtstraum“. Diese Vorstellung beginnt auch um 19 Uhr.

Karten für alle Shows: 0731 / 55 34 12 oder über den Spielplan..