Theater NU trotz(t) Corona


„Theater trotz(t) Corona“, das sagt sich so leichthin. Aber: Ein gewisser Trotz steckt mit drin, wenn wir uns zur kulturellen Notversorgung in der durch Covid19 veranstaltungsarmen Zeit durchringen. In „Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard freut sich Prinzipal Bruscon über „38 Zuschauer, Vollzahler“ in Gaspolthofen. Die Theatermacher in Neu-Ulm würden sich freuen, wenn sie diese 38 Vollzahler in die kleine Komödie am Petrusplatz einlassen dürften.

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„Wir finden: Die 30 BesucherInnen, die wir pro Vorstellung zulassen dürfen, sollen aber ein hundertprozentiges Theratererlebnis haben. Ohne Abstriche“, sagt Theaterleiterin Claudia Riese.

Und so stehen jetzt neun Vorstellungen auf dem Spielplan, bei denen Ivan Dentler wieder „seinen“ in der Corona-Zwischensaison im Juni gefeierten „Macho Man“ spielt.

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„Die positiven Presserezensionen und vor allem die ganz besondere Resonanz des Publikums haben uns bewogen, weitere neun Vorstellungen anzusetzen.“ Neben der darstellerischen Leistung des Kieler Schauspielers ist es die Stückvorlage von Maritz Netenjakob, welche überzeugt.

Kein Wunder:

Ab 1991 arbeitete Netenjakob als Autor und Gagschreiber u. a. für Hurra Deutschland, später für Die Wochenshow und für Ladykracher. Er schrieb auch eine Reihe von Drehbüchern für die Serien Anke und Stromberg. Von ihm stammen darüber hinaus Scripts für das Format Switch.

Netenjakob schrieb auch Soloprogramme für andere Künstler … Als Comedian ist er häufig in den Sendungen Quatsch Comedy Club und NightWash zu sehen. Im Dezember 2009 trat er am 18. Arosa Humor-Festival auf. Sein eigenes Soloprogramm ist als Hörbuch bei Random House Audio erschienen.

Im Februar 2009 veröffentlichte er im Verlag Kiepenheuer & Witsch seinen Romanerstling ‚Macho Man‘, der es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte. Für die Verfilmung 2015 schrieb er das Drehbuch. 2006 erhielt er für seine Mitarbeit an den Stromberg-Drehbüchern den Adolf-Grimme-Preis

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