Publikum total beswingt


Wer an dem Abend nix andres vorgehabt hätte und dennoch die Show der „Swing Bell’s“ im Theater Neu-Ulm  geschlabbert hat, kann sich getrost irgendwo hineinbeißen – so grandios waren die zwei Stunden mit dem Trio sächsischer Nachtigallen. Das Theater stand nicht Kopf, aber die Besucher*innen standen nur nicht auf den Stühlen, weil das Parkett ja …

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„Gutes“ Theater wollen alle, aber?


Die meisten Theaterbesucher*innen meinen, wenn sie sagen, sie hätten "gutes Theater" gesehen: "Es hat mir gefallen." Es hatte ihren Nerv getroffen, ihren Geschmack. Das Bühnengeschehen hatte sie angesprochen, das Gesehene sie irgendwie interessierte. Selbst die durchschnittlichen Rezensent*innen schreiben sogenannte Kritiken, indem sie unvoreingenommen (d.h.: ohne irgendwelche Vorkenntnisse) den Abend im Grunde nicht anders "mitnehmen" wie …

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Unser WIG: Gutes Theater machen


Macher sollten zwingend reflektieren, was sie machen. Auch Theater-Macher*innen. Theater kann man nicht einfach so vor sich hin machen. Helmut Mauró  rezensiert im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung (6. Juni 2018) die Anfang März erschienene Biografie der Ruth Hellberg und schreibt da unter anderem: Anlässlich des Todes der Hellberg (2001) hätten die Feuilletons gestaunt "über diese …

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Wahrheit verträgt keinen Kompromiss


Aber: Was ist schon Wahrheit? Angesichts so mancher aktueller Auseinandersetzung, ob es private Streitereien, gesellschaftliche Auseinandersetzungen oder auch kleine und größere Kriege sind, da greife ich auf die Schluss-Szene aus unserem Kabarett-Programm "Liebe & andre Katastrofen. Für Fortgeschrittene" zurück. Liebe Fortgeschrittene. Drei-Stufen-Modell Stufe 1: „Klare und deutliche Aussprache“ Stufe 2: „Einfache, unmissverständliche Sätze“ Stufe 3: …

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Eure Meinung ist gefragt


Kurz vor Ende der laufenden Saison präsentieren wir noch eine, die fünfte Premiere. Wer nicht alle Stücke sehen konnte, kann sich ein Bild machen per Einblick in die Publikumsstimmen. Besser kann man doch als Theatermacher kaum abschneiden. Also sollte man in dieser Weise weiterarbeiten? Wir sagen: Prinzipiell wollen wir so weiterarbeiten. Prinzipiell! Aber das eine …

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Clarissa ist ein „Flotter Feger“


Clarissa Hopfensitz ist der "Flotte Feger" Liese Meckerle (nomen est omen), Putzfrau eines Mietshauses irgendwo in Schwaben. Keiner da hält sich an den "Kehrwochenplan". "Die sind doch alle nicht ganz sauber!" bruddelt Liese Meckerle und - übernimmt die Treppenreinigung im Alleingang. Sie schrubbt, was das Zeug hält, registriert allerdings en passant für sie erstaunliche Eigenheiten …

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5 Frauen und ein Mord


Alle lügen wie gedruckt "The plot thickens", pflegen die Briten zu sagen, wenn ein spannender Krimi plötzlich eine verwirrende Wendung nimmt und die Leser(innen) nicht mehr wissen, was sie nun glauben sollen. Da alle fünf Frauen ausnahmslos lügen wie gedruckt, heißt es alle naselang "The plot thickens", der Fall wird für Chiefinspector Hollister immer rätselhafter …

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