Kann man Neu-Ulm treu bleiben?


Neu-Ulm hat jetzt - was so manche andere Kommune auch hat - eine Stadtschreiberin. Für vier Monate. Und ich hab' schon so manchen spotten hören: "Was kann man da schon schreiben, in und über Neu-Ulm." Wer will. kann sich auf ihrem blog Eindrücke ihres schriftstellerischen Wirkens verschaffen. Es sind nur erste Eindrücke. Mal sehen, was …

Kann man Neu-Ulm treu bleiben? weiterlesen

Publikum total beswingt


Wer an dem Abend nix andres vorgehabt hätte und dennoch die Show der „Swing Bell’s“ im Theater Neu-Ulm  geschlabbert hat, kann sich getrost irgendwo hineinbeißen – so grandios waren die zwei Stunden mit dem Trio sächsischer Nachtigallen. Das Theater stand nicht Kopf, aber die Besucher*innen standen nur nicht auf den Stühlen, weil das Parkett ja …

Publikum total beswingt weiterlesen

Die Anfänge des Mitspiels


"Muss ich da mitspielen?" So lautet oft die ängstliche Frage, wenn Newcomern unter den Theaterbesucher*innen Plätze in der ersten Reihe angeboten werden. Berechtigt. War es doch eine zeitlang Mode, Publikum auf die Bühne zu zerren oder anderweitig einzubeziehen. Spätestens nachdem das Fernsehen (und einige besonders freche "Künstler") das nachgeäfft und dabei allzu oft Menschen bloßgestellt …

Die Anfänge des Mitspiels weiterlesen

Mind the Gap – und die tolle Rolle guten Theaters


Das Publikum will gutes Theater sehen. Wir wollen gutes Theater machen. Alles klar! Alles klar? Schauen wir doch mal auf die aktuelle Diskussion zum Thema Film-Oscars. Da soll ja einiges reformiert werden. Aber: Oscars sollen auch in Zukunft verliehen werden. Im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 10. August 2018 findet sich dazu eine kommentierende Betrachtung …

Mind the Gap – und die tolle Rolle guten Theaters weiterlesen

„Gutes“ Theater wollen alle, aber?


Die meisten Theaterbesucher*innen meinen, wenn sie sagen, sie hätten "gutes Theater" gesehen: "Es hat mir gefallen." Es hatte ihren Nerv getroffen, ihren Geschmack. Das Bühnengeschehen hatte sie angesprochen, das Gesehene sie irgendwie interessierte. Selbst die durchschnittlichen Rezensent*innen schreiben sogenannte Kritiken, indem sie unvoreingenommen (d.h.: ohne irgendwelche Vorkenntnisse) den Abend im Grunde nicht anders "mitnehmen" wie …

„Gutes“ Theater wollen alle, aber? weiterlesen

Clarissa ist ein „Flotter Feger“


Clarissa Hopfensitz ist der "Flotte Feger" Liese Meckerle (nomen est omen), Putzfrau eines Mietshauses irgendwo in Schwaben. Keiner da hält sich an den "Kehrwochenplan". "Die sind doch alle nicht ganz sauber!" bruddelt Liese Meckerle und - übernimmt die Treppenreinigung im Alleingang. Sie schrubbt, was das Zeug hält, registriert allerdings en passant für sie erstaunliche Eigenheiten …

Clarissa ist ein „Flotter Feger“ weiterlesen

5 Frauen und ein Mord


Alle lügen wie gedruckt "The plot thickens", pflegen die Briten zu sagen, wenn ein spannender Krimi plötzlich eine verwirrende Wendung nimmt und die Leser(innen) nicht mehr wissen, was sie nun glauben sollen. Da alle fünf Frauen ausnahmslos lügen wie gedruckt, heißt es alle naselang "The plot thickens", der Fall wird für Chiefinspector Hollister immer rätselhafter …

5 Frauen und ein Mord weiterlesen

Ein Wochenende mit drei höchst unterschiedlichen Shows


Am letzten April- Wochenende konnte das Neu-Ulmer Theaterpublikum in den Genuss drei höchst unterschiedlicher events kommen. Dank gewachsener Partnerschaften und in einem Falle dank eines Mäzens konnte das Theater Neu-Ulm geballt Kleinkunst auf Großstadt-Niveau präsentieren: Den Auftakt am Freitag machten Otto Göttler (unter anderem Steierische, Ukulele, Trompete, Concertina) und seine geniale Musik-Kollegin Geli Huber (Harfe, …

Ein Wochenende mit drei höchst unterschiedlichen Shows weiterlesen

Objektiv? Ist nicht. Geht nicht.


Da arbeitet man viele Wochen lang. Und dann kommt eine(r) und lässt sich drüber aus. Voll subjektiv. Weil es Objetivität nicht gibt. Nur andere Subjekte sollten sich nicht bwie Objekte verhalten. Immer gut: Die veröffentlichte Einzelmeinung daraufhin zu prüfen, ob sie mit den eigenen Eindücken übereinstimmt. Die Augsburger Allgemeine rezensiert die "Wahnsinnsweiber" mit einer gewissen …

Objektiv? Ist nicht. Geht nicht. weiterlesen